Deutschlands Unternehmer mit einem Bein im Knast?
Die Fragen des Tages:
Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten? Können Security-Policies helfen?
Das sagten Experten:
Stefan Noort, IHK Hannover: "Es gibt die Möglichkeiten auch für kleine und mittelständische Unternehmen in diesen Bereichen Vorsorge, rechtlich und organisatorisch, zu treffen. Die Unternehmen müssen dies allerdings auch aktiv angehen, und dazu fehlt oftmals noch das Problembewusstsein als Antriebsfeder."
Norbert Luckhardt, Chefredakteur : "Entscheidend ist, gemeinsam einen sinnvollen Rahmen abzustecken, der den Erfordernissen des betreffenden Unternehmens, den gesetzlichen Regularien und den Bedürfnissen der Mitarbeiter gleichermaßen gerecht wird. Wird eine solche Lösung von allen getragen oder zumindest akzeptiert, dürfte sie problemlos und erfolgreich umsetzbar sein."
Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs: "Richtlinien (Policies) sind für jedes Unternehmen individuell auszuhandeln. Sie müssen von allen Beteiligten getragen werden. Eine gute Software unterstützt die effiziente Umsetzung dieser Richtlinien."
Dr. Philipp Neuwald, Rechtsanwalt: "IT-Sicherheit im Unternehmen beginnt damit, dass sowohl die Geschäftsleitung, als auch die Mitarbeiter sich über die Gefahrenquellen bewusst werden."
Wolfgang Back: "Es ist viel Aufklärung in puncto Sicherheit und Datenschutz nötig. Viele Verantwortliche in den Betrieben wissen nicht, dass sie auch für das was im Internet passiert verantwortlich sind. Manchmal kann das in einer bösen Überraschung enden."
Wolfgang Rudolph: "Eine sehr, sehr wichtige Runde, bei der heraus gekommen ist, dass die meisten Unternehmen sich der Probleme noch gar nicht bewusst sind. Es ist schwierig den schmalen Grat zu finden zwischen der gesetzlich notwendigen Überwachung des Firmendatenverkehrs und der Überwachung der Mitarbeiter, ohne deren persönliche Rechte zu verletzen."













