Magazin-Bereich: Literatur Senioren Online- Das Kompetenz-Netzwerk
Redakteur:  Scholl
Artikel vom:  24.09.2002


Schreiben für das SOL-Magazin

Die ehrenamtlichen Redakteurinnen und Redakteure stellen sich vor

SOL braucht Sie! Mit diesem Slogan auf der SOL-Startseite fing alles an. Um das OnLine-Magazin vielfältiger zu gestalten -vor allem mit Beiträgen von Älteren - begann die OnLine-Redaktion, Interessierte zu suchen und zu finden. Inzwischen gibt es fünf ehrenamtliche Redakteurinnen und Redakteure die regelmäßig für das SOL-Magazin schreiben. Lesen Sie hier, wer hinter den Namen steckt.


Das Team von Senioren OnLine bedankt sich an dieser Stelle für die tolle Unterstützung und Mitwirkung bei den SOL-Redakteurinnen und Redakteuren recht herzlich!!!



Renate Thien - Aktuelle Erlebnisse verführen mich zum Schreiben

Renate Thien  Foto: privatJahrgang 1927, zwanzig Jahre Chefsekretärin in einer privaten Vermögensverwaltung, seit 1987 pensioniert, verheiratet gewesen, 2 verh. Töchter,

Hobbys: lesen, schreiben, gärtnern, werkeln, Sport



Welche „Sternstunden“ gab es in Ihrem Leben?

Renate Thien: Sternstunden in meinem Leben gab es wahrscheinlich etliche, die aber so rein persönlicher Natur sind wie die berühmte erste Liebe, Heirat, Kinder, kleine sportliche Erfolge, etc., dass ich es nicht für allgemein wichtig zu lesen halte.



Was hat Sie bewogen, mit dem Schreiben anzufangen?


Renate Thien: Der Gedanke, mich zum Schreiben zu bringen, geht von meinen Töchtern aus. Bei entsprechenden Gelegenheiten musste ich hier zu Hause immer mal wieder etwas aus dem „Nähkörbchen“ zum Besten geben, Nachdenkliches, Lustiges, manchmal sogar Lehrreiches. Dann bekam ich mal gesagt, ich würde so interessant aus meiner Kinderzeit berichten, dass ich das unbedingt aufschreiben sollte, damit es nicht ganz in Vergessenheit geraten würde.
Das ist jetzt vielleicht dreißig Jahre her. Irgendwann begann ich dann mehr aus Langeweile, als mit dem Gedanken, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, auf vielen losen Blättern von Hand aufzuzeichnen, was mit noch in Erinnerung war.



Was sind Ihre Lieblingsthemen? Wechseln Ihre Vorlieben?

Renate Thien: Meine Lieblingsthemen sind Begebenheiten aus meiner Kinderzeit im Kohlenpott, aber auch aktuelle Erlebnisse verführen mich zum Schreiben.



Wann hat es bei Ihnen „Klick“ gemacht?


Renate Thien: Als der WDR Köln, Redaktion Familie und Gesellschaft im Oktober 1989 den Schreibwettbewerb für „Alle über 60“ ausschrieb, beteiligte ich mich daran und bekam so meine Verbindung zu Gretel Rieber, die in den darauffolgenden zwei Jahren meine Geschichte „Vorweihnachtliches Brauchtum im Kohlenpott“ in ihrer Sendung „In unserem Alter“ vortragen ließ.



Wie sind Sie auf Senioren OnLine gestoßen?


Renate Thien: Da ich mich seit einiger Zeit wieder aus Freude daran schriftstellerisch betätige, fragte ich im April dieses Jahres beim WDR an, ob man dort evtl. an einer weiteren Geschichte von mir interessiert wäre. Ich bekam zwar abschlägigen Bescheid, wurde aber gleichzeitig an Herrn Kreuzner mit dem Hinweis auf die Senioren OnLine verwiesen. Seitdem schreibe ich auch für die Senioren- und Senioras-OnLine-Internet-Seiten.


NT face=verdana>Renate Thien
Die Katze. Teil 1


NT face=verdana>Renate Thien
Mein Notebook



Christiane Lücke - immer wieder offen für Neues im Leben

Chris Lücke

Welche „Sternstunden“ hat es bislang in ihren Leben gegeben?

Christine Lücke: Mir war von Anfang an klar, dass meine Ausbildung zur Versicherungskauffrau nicht alles in meinem Leben sein würde. Daher begann ich nach abgeschlossener Prüfung, 1989 ein Stu-dium der Geographie. Nach dem Grundstudium an der Uni Köln wechselte ich im Hauptstu-dium an die Uni Bonn. Hier beendete ich mein Studium erfolgreich im Frühjahr 2002. Wäh-rend meiner gesamten Studienzeit konnte ich durch Jobs in unterschiedlichen Bereichen Be-rufs- und Lebenserfahrungen sammeln. Mein gesamtes Studium habe ich durch diese Jobs finanziert, was eine etwas längere Studiendauer beinhaltete.Einige Highlights meines Lebens waren studienbedingte Auslandsaufenthalte, zu denen ein zweimonatiger Aufenthalt 1998 in Kanada zählte. Hinzu kamen andere Auslandsaufenthalte, z.B. in Nordafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten, um nur einige zu nennen.Ein weiteres Highlight in meinem Leben, war die Begegnung mit Gretel Rieber. Als ich 1999 im WDR als Studentische Aushilfe begann, kam ich in die Abteilung in der sie als Redakteurin der Sendereihen „In unserem Alter“ und „Erlebte Geschichten“ tätig war. Hier lernte ich sie als eine Institution kennen und schätzen. Als mein Vertrag Mitte des Jahres 2002 im Hörfunkbereich des WDR auslief, wechselte ich innerhalb des WDR zum Fernsehen. Dieses Tätigkeitsfeld im Prduktionsbereich der ‚ServiceZeit’, birgt für mich wieder viele neue interessante und lehrreiche Inhalte.


Was hat sie bewogen, mit dem Schreiben anzufangen?

Christine Lücke:
Die Lust zum Schreiben entdeckte ich bereits in meiner Schulzeit. Dies setzte sich während des Studiums fort, wobei es sich hier auf den wissenschaftlichen Bereich beschränkte. Dann entdeckte ich durch meine Tätigkeit im Hörfunkbereich und durch die Inspiration eines früheren Kollegen die Möglichkeit, für Senioren-Online zu schreiben. Das Schreiben, die damit verbundene Vielfalt an Themenbereichen und insbesondere der Kontakt mit Menschen bereiten mir sehr viel Freude.



NT face=verdana> Christiane Lücke
Iris Berben steht für neue Folgen von "Rosa Roth" vor der Kamera



NT face=verdana> Christiane Lücke
O'zapft is: "Ottis Oktoberfest" im ZDF




Edmund Kreuzner - Motiviere gerne schreibinteressierte Menschen


Ehrenamtlich tätig bin ich seit meinem 10. Lebensjahr. Und es waren in erster Linie Aufgaben um ältere und kranke Menschen, die ich in den über 40 Jahren ausgeführt habe. Begonnen hat es seinerzeit mit meinem Kummerkastenclub, mit dem ich es mir vor rund 40 Jahren zur Aufgabe gemacht hatte, für ältere und kranke Menschen Kohlen, Briketts oder Kartoffeln aus dem Keller in die Wohnung zu bringen, Einkäufe oder Botengänge zu erledigen. Ob es die aktive Zeit im Bundesverband für Selbstschutz war, die Ausbildung von Realschülern in Ersthilfe, die Tätigkeit in einem Krankenhaus als Hilfspfleger, während meiner Freizeit und im Urlaub, viele Jahre Krankenhausfunk, Moderationen von Veranstaltungen in Senioreneinrichtungen, wie zum Beispiel die Talkshow „Lindenstraßen-Treff“ mit Annemarie Wendel, Nikolausauftritte und Weihnachtsveranstaltungen für Senioren, in Behindertenschulen, Krankenhäusern, für Flüchtlinge oder für Kinder aus sozial schwachen Familien.

Über 16 Jahre war ich beruflich sehr erfolgreich dem Bereich Senioren verbunden, habe vor allem Hörfunksendungen produziert, über Aktivitäten von Senioren berichtet, biographische Beiträge produziert.

Durch Krankheit bedingt schied ich aus dem Berufsleben aus und suchte nach einer Möglichkeit, die eigene Krankheit etwas mehr in den Hintergrund treten zu lassen und dennoch etwas für den Bereich Senioren zu tun. Beim Kuratorium Deutsche Altershilfe fand ich in dem vom Land NRW unterstützten Projekt „Senioren-Online“ eine interessante Aufgabe. Im Team mit netten Kolleginnen und Kollegen bietet sich mir die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen aus der Hörfunkzeit einzubringen, schreibwillige Senioren oder auch jenen, die erst noch Senioren werden wollen, für das Projekt zu gewinnen, sie zu betreuen.

Es freut mich besonders auf Menschen zu treffen, die selbst im fortgeschrittenen Alter die moderne Technik Internet noch für sich entdecken und mit Begeisterung bei der Sache sind.


NT face=verdana>Edmund Kreuzner
Ich bin ´ne kölsche Jong


NT face=verdana>Edmund Kreuzner
Roberts Welt war nicht nur himmelblau



Edmund Gerdes – Ehrenämter ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben

Edmund Gerdes1952 geboren, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Recklinghausen, Industriekaufmann in der Chemie (Marketing / Controlling), jetzt Rentner


Was hat sie bewogen, mit dem Schreiben anzufangen?


Edmund Gerdes: Ehrenämter ziehen sich wie ein roter Faden durch meinen bisherigen Lebenslauf, das begann als Messdiener und setzt sich z.Zt. in diversen (Schreib-)Aktivitäten fort, als da sind:




Was sind ihre Lieblingsthemen? Wechseln ihre Vorlieben?


Edmund Gerdes: Das Schwerpunktthema ist bei mir zurzeit "Senioren und neue Medien" bzw. Medienkompetenz für diese Zielgruppe zu vermitteln.



Wann hat es bei ihnen „Klick“ gemacht? Seid wann sind sie im Internet?


Edmund Gerdes: Mit dem PC hatte ich erstmals 1985 beruflich zu tun, das Ganze ist dann privat auch zum Hobby geworden. Durch das Internet "wandere" ich schon etliche Jahre, am Anfang stand der Umgang mit BTX per Akkustikkoppler, jetzt funktioniert diese Anbindung per DSL-Modem und Flatrate.


 


 




NT face=verdana> Edmund Gerdes
Bund plant Wissenschaftsportal im Internet



NT face=verdana> Edmund Gerdes
Deutschland erhält eine Internet-Adresse




Werner Beutling - Heiter bis satirisch

Werner BeutlingJahrgang 1928, bis 1990 Zahnarzt in Ratingen
Interessen neben Literatur und Musik an Luft- und Wassersport und Shanty-Gesang

Was hat sie bewogen, mit dem Schreiben anzufangen?

Werner Beutling:
Die Initiative zu meinen literarischen Interessen geht auf Frau Thien zurück. Sie hat zu meinem Mundartenbuch „Do hämm’ wi’t all werra!“ und zu meinen „Hüttengeschichten“ den Anstoß gegeben und mir bei der Veröffentlichung geholfen. Sie war es auch, die mich mit Ihnen bekannt gemacht hat.


Was sind ihre Lieblingsthemen?


Lieblingsthemen von uralt bis aktuell. Vorwiegend heiter bis satirisch, aber auch Besinnliches ist dabei.“



Veröffentlichungen


Mundartbuch, Hötter Platt, „Do hämm’ wi’t all werra!“, 1986
Mitarbeit am „Handbuch der rheinischen Mundarten“, 1989
„Hüttengeschichten“, 1994
„Rheinlandtaler“, 1994


Danach Beteiligung an zwei weiteren Büchern und zwei Antologien
Aufsätze in Literatur- und Heimatzeitschriften, Lesungen
Literaturpreis des Freundeskreises Düsseldorfer Buch 2001



NT face=verdana> Werner Beutling
Gedanken zu Hermann Hesse



NT face=verdana> Werner Beutling
Mein Handy