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Festkomitee und „Gilden im Zims"präsentieren Elemente des Kölner Karnevals im Gasthaus

Trditionsgastwirtschaft wird zur Außenstelle des Karnevalsmuseum

Von Dr. Egon Schlesinger
Der Kölner Karneval zählt seit Jahrhunderten zur besonderen Kultur der Stadt Köln. Doch das große Fest ist und bleibt ein Winterbrauchtum, denn „am Aschermittwoch ist alles vorbei!" Trotzdem ist es dem Festkomitee Kölner Karneval ein großes Anliegen, den Kölner Karneval auch „unter dem Jahr" in der Stadt spürbar zu machen, ohne ihn zu feiern.
Fotos von (C) Andrea Matzker. 
Gilden im ZimsGilden im ZimsMit dem kernsanierten und frisch renovierten Traditionsgasthaus St. Peter der Familie Zims, - jetzt Gilden im Zims" am Kölner Heumarkt und damit im Herzen der Altstadt - hat das Festkomitee einen kompetenten Partner gewonnen, diesen Wunsch qualifiziert umzusetzen. Zum Konzept des Hauses gehört es, Kölner Helden" gewissermaßen eine Heimat zu geben, sie zu präsentieren und ihnen damit eine Plattform für ein Andenken zu bieten. Das Festkomitee hat hier die Möglichkeit, nicht nur an bekannte Karnevals- und Mundartkünstler zu erinnern, sondern auch durch ausgewählte Exponate aus dem Kölner Karnevalsmuseum die Facetten des Kölner Karnevals darzustellen. In Bildern und Darstellungen werden beispielsweise Horst Muys, Willi Ostermann, Heinrich von Wittgenstein, Trude Herr oder Karl Berbuer präsentiert. Zu den musealen Stücken zählen  unter anderem eine repräsentative Auswahl an Unikat-Orden von Fest in Gold", Festkomitee-Orden aus den 1950er, 1970er und 1990er Jahren. Ebenfalls der Orden des Prinz Karneval von 1935, Konrad l. (Konrad Maaßen), genannt der Sonnenprinz", aus echtem Gold mit Brillanten, hier handelt es sich um eine Schenkung von Arnold Unkelbach, Jungfrau von 1935, an das Festkomitee Kölner Karneval von 1823. So soll vor allem durch die Gestaltung der Räumlichkeiten informativ, unterhaltend und auf einem hohen Niveau eine breite und auch jüngere Zielgruppe angesprochen  und vom Kölner Karneval fasziniert werden. Das Haus öffnet vorerst am 11.11.2009 die Pforten für das Festkomitee und, sobald die umfangreichen Umbauarbeiten beendet und alle Räumlichkeiten, wie auch das herrliche, 6 Meter hohe, freigelegte römische Kellergewölbe, eingerichtet sind, auch für jedermann.  



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