Das renommierte Festa-Rennen wird ausnahmsweise einmal in Weidenpesch gelaufen und ist zugleich die Wettchance des Tages
Erster Start: 17.30 Uhr Letztes Rennen: 21.00 Uhr
Wie es aussieht, wird das traditionelle Sommer-Meeting in Baden-Baden, die Große Woche, wie geplant stattfinden können. Da Baden-Badener Rennen jedoch immer außerordentlich stark international geprägt sind, stand nach der offiziellen Absage des Frühjahrs-Meetings der gesamte deutsche Galopprennsport gewissermaßen in der Pflicht. Da außergewöhnliche Situationen stets auch solche Maßnahmen erfordern, musste natürlich außergewöhnlich gehandelt werden. Über die neue Dachmarke „German Racing“ wurde alles schnell organisiert und für die mit dem Ausfallen bedrohten tragenden Prüfungen kurzerhand sowohl alternative Termine als auch Austragungsorte gefunden. Vor dem Kölner Rennabend am Dienstag springen nämlich auch die Rennbahnen in Düsseldorf und Krefeld schon in die Bresche mit Ersatzrennen für die Badener Meile beziehungsweise das Betty Barclay-Rennen, wenn auch jeweils mit Prüfungen unter neuem Namen.In Köln blieb der ursprüngliche Renntitel jedoch erhalten. Auch im Weidenpescher Park erinnert jenes von Baden-Baden übernommene Listenrennen an die legendäre und 1893 gezogene englische Stute Festa. Auf die damals noch vergleichsweise junge deutsche Vollblutzucht nahm Festa schon zu Lebzeiten enormen Einfluss. Vor allem im früheren Gestüt Waldfried waren es später dann ihre Kinder und Kindeskinder, die ihre Erfolgstory weiter schrieben.Logisch, dass ein Erinnerungsrennen an eine solche Zuchtperle nur ein Stutenrennen sein kann. Dementsprechend werden im mit 20.000 Euro dotierten EBF Festa-Rennen (20.30 Uhr) auch 13 dreijährige Vollblutdamen gesattelt. Zwei von Ihnen hätten normalerweise ein Heimspiel, werden doch Diorissima und Rockatella von Werner Hefter in Iffezheim trainiert. So müssen beide nun aber rheinabwärts fahren, und das mehr oder minder auch nur mit Außenseiterchancen. Diorissima, die Jockey Andreas Helfenbein im Sattel hat, wusste sich dem Kölner Publikum jedoch im letzten Sommer immerhin als Gewinnerin eines Rennens für Zweijährige zu präsentieren, was natürlich durchaus eine kleine Empfehlung ist. Ohnehin ist die Prüfung über 1.850 Meter keineswegs so ganz leicht zu „lesen“. Für zahlreiche Starterinnen ist sie nämlich zugleich ein erster Versuch in der gehobenen Klasse. Die Wetter halten sich in solchen Fällen erfahrungsgemäß verstärkt an die Starter der namhaften Trainer. Wie etwa an Lokalmatador Peter Schiergen. Bei ihm gibt es auch keinerlei Mangel an Optionen. Er bietet gleich drei Kandidatinnen auf. Da sich Stalljockey Andrasch Starke allerdings für Top Act entschieden hat, wird sie bestimmt deutlich kürzer stehen als Good Hope (Stephen Hellyen) oder Padana (Andreas Göritz). Schiergens Kölner Kollege Waldemar Hickst baut immerhin noch auf ein Doppelpack, und zwar auf Inez (Gaetan Masure), die im Übrigen dem früheren Bayern-Spieler Markus Münch gehört, sowie auf Western Mystic (Jiri Palik). Und da derzeit im deutschen Turf der Gütersloher Stall von Trainer Andreas Wöhler so etwas wie die Erfolgsadresse schlechthin ist, empfiehlt sich, vor allem auch noch dessen Schützling Astia (Eduardo Pedroza) mit auf dem Wettschein zu haben. Schließlich wird im EBF Festa-Rennen gleichzeitig die Wettchance des Tages mit 10.000 Euro garantierter Auszahlung in der Viererwette entschieden. Von den 13 Kandidatinnen müssen dabei die ersten vier in der richtigen Reihenfolge auf dem Schein stehen, dann gibt’s Geld. Zuweilen sogar eine ganze Menge. Mit 50 Cent Grundeinsatz kann man schon mit dabei sein. Wie es beispielsweise auch ein glücklicher Wetter beim vorausgegangenen Abendrenntag in Weidenpesch war, der mit einem 50-Cent-Tipp am Ende gar fünfstellig abkassierte.
Wie es aussieht, wird das traditionelle Sommer-Meeting, die Große Woche, wie geplant stattfinden können. Da Baden-Badener Rennen jedoch immer außerordentlich stark international geprägt sind, stand nach der offiziellen Absage des Frühjahrs-Meetings der gesamte deutsche Galopprennsport gewissermaßen in der Pflicht. Da außergewöhnliche Situationen stets auch solche Maßnahmen erfordern, musste natürlich außergewöhnlich gehandelt werden. Über die neue Dachmarke „German Racing“ wurde alles schnell organisiert und für die mit dem Ausfallen bedrohten tragenden Prüfungen kurzerhand sowohl alternative Termine als auch Austragungsorte gefunden. Vor dem Kölner Rennabend am Dienstag springen nämlich auch die Rennbahnen in Düsseldorf und Krefeld schon in die Bresche mit Ersatzrennen für die Badener Meile beziehungsweise das Betty Barclay-Rennen, wenn auch jeweils mit Prüfungen unter neuem Namen.In Köln blieb der ursprüngliche Renntitel jedoch erhalten. Auch im Weidenpescher Park erinnert jenes von Baden-Baden übernommene Listenrennen an die legendäre und 1893 gezogene englische Stute Festa. Auf die damals noch vergleichsweise junge deutsche Vollblutzucht nahm Festa schon zu Lebzeiten enormen Einfluss. Vor allem im früheren Gestüt Waldfried waren es später dann ihre Kinder und Kindeskinder, die ihre Erfolgstory weiter schrieben. Logisch, dass ein Erinnerungsrennen an eine solche Zuchtperle nur ein Stutenrennen sein kann. Dementsprechend werden im mit 20.000 Euro dotierten EBF Festa-Rennen (20.30 Uhr) auch 13 dreijährige Vollblutdamen gesattelt. Zwei von Ihnen hätten normalerweise ein Heimspiel, werden doch Diorissima und Rockatella von Werner Hefter in Iffezheim trainiert. So müssen beide nun aber rheinabwärts fahren, und das mehr oder minder auch nur mit Außenseiterchancen. Diorissima, die Jockey Andreas Helfenbein im Sattel hat, wusste sich dem Kölner Publikum jedoch im letzten Sommer immerhin als Gewinnerin eines Rennens für Zweijährige zu präsentieren, was natürlich durchaus eine kleine Empfehlung ist. Ohnehin ist die Prüfung über 1.850 Meter keineswegs so ganz leicht zu „lesen“. Für zahlreiche Starterinnen ist sie nämlich zugleich ein erster Versuch in der gehobenen Klasse. Die Wetter halten sich in solchen Fällen erfahrungsgemäß verstärkt an die Starter der namhaften Trainer. Wie etwa an Lokalmatador Peter Schiergen. Bei ihm gibt es auch keinerlei Mangel an Optionen. Er bietet gleich drei Kandidatinnen auf. Da sich Stalljockey Andrasch Starke allerdings für Top Act entschieden hat, wird sie bestimmt deutlich kürzer stehen als Good Hope (Stephen Hellyen) oder Padana (Andreas Göritz). Schiergens Kölner Kollege Waldemar Hickst baut immerhin noch auf ein Doppelpack, und zwar auf Inez (Gaetan Masure), die im Übrigen dem früheren Bayern-Spieler Markus Münch gehört, sowie auf Western Mystic (Jiri Palik). Und da derzeit im deutschen Turf der Gütersloher Stall von Trainer Andreas Wöhler so etwas wie die Erfolgsadresse schlechthin ist, empfiehlt sich, vor allem auch noch dessen Schützling Astia (Eduardo Pedroza) mit auf dem Wettschein zu haben. Schließlich wird im EBF Festa-Rennen gleichzeitig die Wettchance des Tages mit 10.000 Euro garantierter Auszahlung in der Viererwette entschieden. Von den 13 Kandidatinnen müssen dabei die ersten vier in der richtigen Reihenfolge auf dem Schein stehen, dann gibt’s Geld. Zuweilen sogar eine ganze Menge. Mit 50 Cent Grundeinsatz kann man schon mit dabei sein. Wie es beispielsweise auch ein glücklicher Wetter beim vorausgegangenen Abendrenntag in Weidenpesch war, der mit einem 50-Cent-Tipp am Ende gar fünfstellig abkassierte.
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