Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen werfen ihre Schatten voraus: Die Benzinpreise steigen und viele Arbeitnehmer bereiten ihren wohlverdienten Urlaub vor. Verkehrsexperten erwarten kilometerlange Staus, so dass der Ferienstart bei vielen Erholungswilligen zur Stress-Falle werden kann. Wie eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, raubt der Straßenverkehr jedem dritten NRW´ler die Nerven. Damit stehen Fahrten zu Hauptverkehrszeiten an zweiter Stelle der häufigsten Stress-Auslöser. Platz eins belegt die Dauerbelastung im Job.
Andrea Kleinbreuer, Sprecherin der TK zu den Umfrageergebnissen: "Wer den Stau nicht vermeiden kann, sollte gelassen mit der Situation umgehen. Die Verkehrsdichte kann der Fahrer nicht beeinflussen, ob er sich davon stressen lässt schon. Reisende können sich über jeden Stau, jede rote Ampel und jeden Drängler ärgern - erholsam ist das nicht."
Die TK rät deshalb, die Staustehzeit sinnvoll zu nutzen, zum Beispiel mit einem Hörbuch oder einem Sprachkurs. Auch Entspannungsübungen sind auf dem kleinen Raum möglich: Arme hochstrecken und mit den Händen gegen das Autodach drücken. Drei bis sechs Sekunden halten, Muskulatur wieder lockern und tief durchatmen. Oder in aufrechter Haltung mit beiden Händen das Steuerrad umfassen, als ob man es zusammendrücken wollte. Drei bis sechs Sekunden halten, dann wieder lockern.













