Für die meisten sind sie schmerzhaft, aber harmlos: Insektenstiche. Für Allergiker besteht allerdings Gefahr. Ein Stich reicht aus, um bei ihnen Kreislaufprobleme oder im schlimmsten Fall einen Schock auszulösen. Doch auch Stiche in Mund- und Rachenraum sind riskant und können zu Atemnot führen. Laut Techniker Krankenkasse (TK) verursachen Wespen, Bienen und Co. in Nordrhein-Westfalen (NRW) jährlich rund 1000 Klinikbehandlungen.
"Allergiker sollten immer ein Notfallset mit Medikamenten bei sich tragen", so Meike Buchwald, Sprecherin der TK in NRW. Der beste Schutz ist allerdings, Stiche zu vermeiden. Die Hautflügler ernähren sich von Blütennektar. Kein Wunder also, dass sie sich gern auf alles Süße stürzen, was wir auf den Tisch stellen. Wespen fliegen aber auch auf Schinken, Wurst oder Grillfleisch. "Man sollte sie also nicht in Versuchung führen und Speisen abdecken oder die Reste möglichst schnell abräumen", erklärt Meike Buchwald. Intensiv riechendes Parfum sollte tabu sein. Vorsicht ist auch beim Pflücken von Obst und Blumen geboten. Die TK bezieht sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes.













