Das Gefühl der Zurückweisung tut nicht nur weh. Es beeinflusst offenbar auch unser Immunsystem
Jeder von uns erlebt ab und zu sozialen Stress: Das Herz klopft heftig beim Einstellungsgespräch, die Stimme versagt beim Referat, die Nervosität wächst, wenn wir auf eine Party kommen, auf der wir noch niemanden kennen. Wir haben Angst, zurückgewiesen oder kritisiert zu werden.
Allerdings reagiert nicht jeder Mensch gleich auf diese Art von Herausforderung. Was der eine ganz gelassen anpackt, bedeutet für den nächsten eine riesige Kraftprobe. Forscher der University of California Los Angeles (UCLA) wollten nun wissen, was sich in schwierigen sozialen Situationen in unserem Körper genau abspielt. Und ihre Tests ergaben: Was dabei im Gehirn passiert, scheint direkt auf das körpereigene Abwehrsystem zu wirken – und kann im ungünstigen Fall sogar körperlich krank machen. Die „Dünnhäuter“ unter uns sind offenbar anfälliger für bestimmte körperliche Leiden.













