Der Vierbeiner hilft, die körperliche und geistige Fitness zu steigern.
Es ist erwiesen: Bei der Depression handelt es sich um ein Krankheitsbild, das mit steigendem Alter zunehmend auftritt. Ältere Frauen sind dabei etwa dreimal so oft betroffen wie Männer. Häufigstes Motiv für das Auftreten einer Altersdepression ist Vereinsamung - soziale Isolierung, Inaktivität infolge Pflichtleere und Verluste der Selbstständigkeit durch somatische Krankheiten. Ein Hund hingegen kann einer Depression entgegenwirken. Denn er hilft dem Älteren bei einer positiven psychologischen Verarbeitung des Alleinseins. Hinzu kommt noch, dass durch intensives regelmäßiges Training, wie beim Spaziergang mit einem Hund, auch eine Verbesserung des körperlichen Zustandes erreicht werden kann. Dies trifft sowohl auf die geistige wie auch auf die körperliche Leistungsfähigkeit zu. So besteht zum Beispiel schon bei einem gemütlichen Spaziergang eine Steigerung der Gehirndurchblutung von ca. 14 Prozent.
Prof. Dr. med. Ingo Füsgen