Positive Effekte größer als Risiken
Das Zusammenleben mit Haustieren fördert die Gesundheit der Menschen. Darauf weist das Robert-Koch-Institut (RKI) im aktuellen Heft der „Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ hin. Im Rahmen ihrer Untersuchung haben die Wissenschaftler die gesundheitlichen Chancen und Risiken der Heimtierhaltung gegeneinander abgewogen.
Dabei kamen die Experten zu dem Schluss, „dass der positive Einfluss der Heimtierhaltung auf Menschen die mögliche Gefährdung übersteigt“. Diese positiven Effekte reichen von niedrigerem Blutdruck, günstigeren Cholesterin- und Blutfettwerten, mehr körperlicher Bewegung und stärkerem Selbstvertrauen bis hin zu geringerem Medikamentenkonsum.Durch ihre Haustiere sind deren Besitzer zehn Prozent weniger beim Arzt im Vergleich zu Menschen, die ohne Katze, Hund, Vogel oder Fisch leben. Im europäischen Vergleich leben in Deutschland mit 21,5 Millionen nach Italien (31,4 Millionen) und Frankreich (26,1 Millionen) die meisten Haustiere.
Gleichzeitig berichten die Mediziner über mögliche Gefahren durch die tierischen Mitbewohner: Durch Tiere können Unfälle, Infektionen und allergische Reaktionen ausgelöst werden. Zur Verringerung der Gefahren sollten Halter über die Bedürfnisse der Tiere und mögliche Infektionsrisiken Bescheid wissen, rät das RKI. Dazu können sich Interessierte den Bericht des Instituts im Internet herunterladen.













