Für beide Filme schrieb Hajo Gies’ jüngerer Bruder Martin Gies die Drehbücher. Hajo Gies machte sich insbesondere als Regisseur der ARD-Reihe TATORT einen Namen. Außerdem zählt er zu den „Vätern“ der legendären Figur des Kommissars „Horst Schimanski“.
Hajo Gies, geboren 1945 in Lüdenscheid, studierte Soziologie bei Theodor W. Adorno in Frankfurt am Main. Von 1967 bis 1971 dann an der neu gegründeten Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), wo er neben Regisseuren wie Wim Wenders zu den ersten Absolventen der HFF gehörte. Mit seinen „Schimanski“-Tatorten schrieb Gies Fernsehgeschichte: Von 1981 an führte er Regie in 15 Filmen mit Götz George in der Hauptrolle. Zwei von ihnen sind preisgekrönt: Für "Moltke" erhielt Hajo Gies 1988 den Adolf-Grimme-Preis in Gold, für "Der Fall Schimanski" 1992 den Bayerischen Filmpreis. Bei den George-Kinofilmen "Zahn um Zahn" (erfolgreichste Leinwandproduktion 1985) und "Zabou" (1987) führte er ebenfalls Regie. Gies etablierte außerdem im Sommer 1999 das Ermittler-Duo Ritter und Hellmann (Dominic Raacke und Stefan Jürgens) für den SFB-TATORT. Für den MDR drehte Gies sieben TATORTe. Auch für zahlreiche populäre und erfolgreiche Komödien steht der Name Hajo Gies. In "Alpenglühn eins und zwei" (2003 und 2005) setzte er die Zusammenarbeit mit Götz George (an der Seite von Christiane Hörbiger) fort.













