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Ministerpräsident Jürgen Rüttgers verleiht den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 20 Bürgerinnen und Bürger

Der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ist im März 1986 gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen, deren außerordentliche Verdienste für die Allgemeinheit in allen Lebensbereichen erworben worden sein können. Die Zahl der Landesorden ist auf 2500 begrenzt. In den fast 24 Jahren seines Bestehens sind insgesamt 1357 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (14. Januar 2010) 20 Bür­gerinnen und Bürger im Düsseldorfer Ständehaus mit dem Verdienst­orden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der Minister­präsident dankte den ausgezeichneten Persönlichkeiten: Sie alle haben den Mut, sich für Ihre Mitmenschen stark zu machen. Sie haben ein beeindruckendes Zeichen der Verantwortung und Solidarität gesetzt. Sie haben gezeigt, dass Sie als Starke in der Gesellschaft sehr wohl die Schwachen im Blick haben. Sie haben nicht nur Mut gezeigt, sondern auch Mut gemacht. Wir brauchen Vorbilder wie Sie. Wir brauchen des­halb auch Auszeichnungen wie die, die wir heute vergeben. Ihre Ehrung ist für uns Erinnerung daran, wie sehr wir darauf angewiesen sind, dass Menschen sich füreinander einsetzen."
Stellvertretend veröffentlichen wir hier eine typische  Laudatio z.B.für Herrn Hajo Jahn, Wuppertal:

Elke Lasker-Schüler hat einmal gesagt: Der Mensch, das sonderbare Wesen: mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen." Bis zu einem ge­wissen Grad gilt das auch für Hajo Jahn. Er ist ein hartnäckiger und zäher Zeitgenosse, der mit beiden Beinen vielleicht nicht im Schlamm, aber doch fest auf dem Boden steht. Und gleichzeitig ist er mit dem Kopf in den Sternen, denn bei allem, was er tut, geht es ihm immer um die Sache, um das, was ihm per­sönlich wichtig ist.

1990 hat er die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft initiiert und gegründet. Hajo Jahn und die zahlreichen Mitglieder- darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Gesellschaft - wollen nicht nur die Erinnerung an Else-Lasker-Schülerund ihr Werk wach halten. An das Schicksal der jüdischen Dichterin aus Wuppertal zu erinnern dient auch und vor allem dazu, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten und an die vielen Künstlerinnen und Künstler, die wie Eise Lasker-Schüler von den Nationalsozialisten verfolgt, verbannt und ermordet wurden, deren Werk vernichtet wurde oder die ihr Lebenswerk nicht vollenden konnten. Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen." Bis zu einem ge­wissen Grad gilt das auch für Hajo Jahn. Er ist ein hartnäckiger und zäher Zeitgenosse, der mit beiden Beinen vielleicht nicht im Schlamm, aber doch fest auf dem Boden steht. Und gleichzeitig ist er mit dem Kopf in den Sternen, denn bei allem, was er tut, geht es ihm immer um die Sache, um das, was ihm per­sönlich wichtig ist.

1990 hat er die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft initiiert und gegründet. Hajo Jahn und die zahlreichen Mitglieder- darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Gesellschaft - wollen nicht nur die Erinnerung an Else-Lasker-Schülerund ihr Werk wach halten. An das Schicksal der jüdischen Dichterin aus Wuppertal zu erinnern dient auch und vor allem dazu, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten und an die vielen Künstlerinnen und Künstler, die wie Eise Lasker-Schüler von den Nationalsozialisten verfolgt, verbannt und ermordet wurden, deren Werk vernichtet wurde oder die ihr Lebenswerk nicht vollenden konnten.

 


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