Erstmals jeder zweite zwischen 50 und 59 Jahren online
28,2 Prozent der so genannten „Best Ager“ – Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 59 - nutzen nach Ergebnissen einer der größten Studien zur Nutzung des Internets die Angebote des World Wide Web. Im so genannten „(N)Onliner Atlas 2004“ stellen das Meinungsforschungsinstitut Emnid und die Initiative D21 fest, das mit 50,3 Prozent in der Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen erstmals jeder Zweite online ist. Den höchsten Zuwachs stellt der (N)Onliner Atlas in der Altersgruppe der über 60-Jährigen fest. Hier wuchs der Onliner-Anteil von 14,6 Prozent in 2003 auf 17,4 Prozent.
Aber: Zwei Drittel der 29 Millionen Menschen über 50 Jahre sind noch nicht online. Gegenüber dem Vorjahr ist die Online-Gemeinde der Best Ager aber um eine Million Menschen größer geworden. Mit 8,2 Millionen ist der größte Teil in der Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen zu finden. Gegenüber dem Vorjahr hat diese Altersgruppe um 4,7 Prozentpunkte bei der Internet-Nutzung zugelegt. 2,5 Millionen Onliner sind älter als 60 Jahre. Nur 800 000 Onliner sind älter als 70 Jahre.„Alle die daran arbeiten, die Internet-Nutzung dieser Altersgruppe zu forcieren, sollten berücksichtigen, dass auch die „Best Ager“ keine homogene Zielgruppe sind. Wünsche, Bedürfnisse und Einstellungen dieser Altersgruppe werden sich viel stärker bei der Konzeption und Umsetzung von Inhalten und Dienstleistungen im Internet widerspiegeln müssen“, sagt Nina Fluck, Projektleiterin des (N)Onliner Atlas bei Emnid.
Denn gerade die „Best Ager” würde in den kommenden Jahrzehnten zahlenmäßig stark zunehmen – Nina Fluck: „Vor diesem Hintergrund muss die beginnende Wahrnehmungsänderung für die Altersgruppe 50plus weiter unterstützt werden, damit nicht nur ausgeklügelte Marketingkonzepte und -strategien um die jungen und gut verdienenden Zielgruppen konkurrieren.“
Der Link zum Thema:
Die Initiative D21 besteht hauptsächlich aus Unternehmen und arbeitet in den Arbeitsgruppen und Projekten mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zusammen. Ihr Ziel ist es, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb einen Spitzenplatz in Anwendung und Produktion von Informationstechnologien einnimmt.













