Unterschiedliche Bilanzen der Branchenverbände im Vorfeld der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE KÖLN
Die an der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE, KÖLN, 28.2. bis 3.3.2010 beteiligten Branchenverbände ziehen kurz vor Messestart unterschiedliche Bilanzen des vergangenen Jahres. Während die deutsche Werkzeugindustrie Rückgänge verzeichnet, melden die Baumärkte für 2009 ein leichtes Umsatzplus. Von der vom 28. Februar bis zum 3. März 2010 in Köln stattfindenden Eisenwarenmesse, zu der rund 2.700 Anbieter aus 51 Ländern mit ihren Innovationen erwartet werden, erhoffen sich die Verbände Umsatz-Impulse für 2010. Die Prognosen für die kommenden Monate sind vorsichtig optimistisch.
Werkzeugindustrie mit Umsatzrückgängen Wie der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) für seine Mitglieder ermittelte, gingen die Umsätze bei den Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent zurück. Im ersten Halbjahr hatte das Minus allerdings noch 31 Prozent betragen, so dass der FWI eine leichte Verbesserung in den letzten Monaten des Jahres konstatiert. Europa ist weiterhin der wichtigste Absatzmarkt der deutschen Werkzeugindustrie: 60 Prozent der Gesamtausfuhr fließen in die EUMitgliedstaaten, gefolgt von den USA mit 7 Prozent und Asien mit 14 Prozent. Baumärkte können zulegen Ein deutlich optimistischeres Stimmungsbild zeichnen die Betreiber von Baumärkten, so die Information des Bundesverbandes Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB). Insbesondere das dritte und vierte Quartal 2009 verliefen erfolgreich. Die Verluste aus dem ersten Quartal konnten durch steigende Bruttoumsätze ab Juli ausgeglichen werden. Der BHB rechnet für 2009 insgesamt mit einem Umsatzplus auf bereinigter Fläche von 0,5 Prozent.













