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Chronologie der Bus-Unfälle in Europa seit 2003

Chronologie der Bus-Unfälle in Europa seit 2003

18. September 2004 in Deutschland:

In der Nähe von Lüneburg fährt ein Reisebus auf einen voraus fahrenden Bus auf, der scharf abbremsen musste. 57 Passagiere werden verletzt, zwei davon schwer. Ein Reisender erleidet einen Herzinfarkt. Die insgesamt 81 Senioren in den beiden Bussen kamen aus Schleswig-Holstein und waren auf einem Tagesausflug.

29. August 2004 in Frankreich:

Auf der A 63 zwischen Bayonne und Bordeaux kommt ein spanischer Reisebus auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und stürzt um. Der Busfahrer wollte Teilen einer Ladung ausweichen, die ein Lkw verloren hatte. In den Unfall sind auch drei Pkw verwickelt. Sieben Bus-Passagiere und der Lkw-Fahrer sind sofort tot, 46 Personen werden verletzt, neun der Fahrgäste lebensgefährlich. Die Portugiesen, Spanier und Nordafrikaner waren auf dem Heimweg von Portugal nach Paris und wurden im Schlaf überrascht.

10. August 2004 in Österreich:

Bei Hallein wird ein Bus mit 48 aus Großbritannien, Deutschland, Russland und Australien stammenden Touristen von einem Kleinbus beim Überholen von der Fahrbahn gedrängt. Der Reisebus stürzt über eine Böschung mehr als 30 Meter in die Tiefe. Fünf Menschen werden getötet, 43 Businsassen, darunter auch ein deutsches Ehepaar, und eine Pkw-Fahrerin zum Teil schwer verletzt.

30. Juli 2004 in der Türkei:

Beim Frontalzusammenstoß eines türkischen Reisebusses mit einem iranischen Lastwagen zwischen Erzurum und Erzincan in Ostanatolien werden 26 Menschen getötet und 30 verletzt.

26. Juli 2004 in Belgien:

Auf der Autobahn bei Maasmechelen nahe der Grenze zu den Niederlanden stößt ein tschechischer Bus mit einem Lastwagen aus Polen zusammen. Der Busfahrer stirbt, 31 Menschen werden verletzt.

25. Juli 2004 in der Türkei:

15 Menschen sterben, als ein Bus auf einem Bahnübergang in Aydin im Südwesten des Landes von einem Zug zermalmt wird.

23. Juli 2004 in Frankreich:

Auf der A 1 Lille – Paris kippt ein deutscher Reisebus mit 46 Jugendlichen aus Schleswig-Hol-stein und Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Lesquin auf dem Seitenstreifen um. Sie-ben der 14 bis 16 Jahre alten Fahrgäste werden leicht verletzt.

19. Juli 2004 in Deutschland:

Auf der Zufahrt zum Rastplatz Bedburger-Land auf der A 61 in Nordrhein-Westfalen prallt ein deutscher Reisebus auf einen Lastwagen. Der Fahrer hatte kurz vorher geäußert, dass ihm schlecht sei, dann sackte er zusammen. 36 Fahrgäste werden verletzt, sieben von ihnen sowie der Fahrer und seine Beifahrerin schwer.

18. Juli 2004 in Deutschland:

Auf der A 1 kommt ein dänischer Reisebus mit 66 Fahrgästen in der Nähe von Euskirchen von der Fahrbahn ab, durchbricht ein Brückengeländer und stürzt rund zehn Meter in die Tiefe, wo er beim Aufprall in zwei Teile zerbricht. Zwei Passagiere sterben, 24 werden schwer, die restlichen leicht verletzt. Die Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren waren auf dem Rückweg nach Dänemark von einem Urlaub in Lloret de Mar in Spanien.

14. Mai 2004 in Deutschland:

Auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt kippt ein Reisebus mit Schülern aus Frankfurt auf der A 5 Kassel – Frankfurt um. Der Fahrer war einem Pkw ausgewichen. Sieben Kinder werden leicht verletzt.

19. März 2004 in Finnland:

Beim schwersten Busunfall in der Geschichte des Landes gerät in der Nähe von Äänekoski ein mit Papierrollen beladener Lastwagen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern, der Anhänger prallt frontal auf einen mit 40 Jugendlichen besetzten Bus. Fünf der jeweils 750 Kilo schweren Papierrollen durchschlagen die Windschutzscheibe und treffen die Businsassen an Kopf und Brust. Der Busfahrer und 24 Passagiere sterben noch an der Unfallstelle, 14 werden zum Teil lebens-gefährlich verletzt, darunter sechs Kinder unter 15 Jahren. Der Bus kam aus Helsinki und wollte die Kinder zum Skifahren nach Lappland bringen.

17. Februar 2004 in Deutschland:

Bei Neualbenreuth in der Oberpfalz streift ein deutscher Bus einen entgegenkommenden Feuerwehrwagen, kommt von der Fahrbahn ab und kippt um. 27 Passagiere werden verletzt. Sie befanden sich auf einer Kaffeefahrt.

14. Februar 2004 in Deutschland:

In der Nähe von Tarp bei Schleswig stürzt ein dänischer Reisebus über eine fünf Meter tiefe Böschung. Bei dichtem Nebel hatte der Busfahrer einen Kreisverkehr zu spät erkannt. Acht Reisende werden verletzt, drei davon schwer. Der Bus war auf der Rückreise von Österreich nach Dänemark.

12. Februar 2004 in der Türkei:

In der Hafenstadt Iskenderun prallt ein Lastwagen, dessen Bremsen versagen, auf zwei Busse. 14 Menschen werden getötet, 20 verletzt.

27. Januar 2004 auf Zypern:

Bei einem Busunfall werden 29 Touristen aus Schweden und Norwegen verletzt. Ursache wa-ren vermutlich Probleme mit den Bremsen des Busses.

24. Januar 2004 in Deutschland:

Auf der A 9 bei Bad Klosterlausnitz prallt ein überwiegend mit dänischen Urlaubern besetzter Doppeldecker-Bus aus Dänemark mit überhöhter Geschwindigkeit ungebremst auf einen Lastwagen, der wegen eines Unfalls gehalten hatte, und schiebt diesen auf ein weiteres Fahrzeug. Die Busfahrerin, ihre Beifahrerin und eine Urlauberin sterben, kein einziger der restlichen 38 Passagiere bleibt unverletzt. Die Urlauber waren auf der Fahrt von Kopenhagen zum Skiurlaub in Österreich.

21. Januar 2004 in Deutschland:

Auf der A 72 Chemnitz – Hof gerät ein mit 31 Polen besetzter Bus an der Anschlussstelle Reichenbach bei Schneefall ins Schleudern, durchbricht die Mittelleitplanke und stürzt auf der Gegenfahrbahn um. 23 Insassen werden leicht verletzt.

20. Dezember 2003 in Belgien:

Auf der Autobahn Brüssel – Paris in der Nähe von Hensies prallt ein deutscher Reisebus auf eine Absperrung aus Beton. Der Bus fängt Feuer. Elf Menschen sterben.

4. November 2003 in Deutschland:

Auf der A 9 München – Nürnberg prallt in einem Baustellenbereich bei Ingolstadt ein Reisebus mit 31 jungen Fußballern aus Bayern an Bord an einem Stauende auf einen Lastwagen. Der Fahrer und drei Passagiere werden schwer, zwölf weitere leicht verletzt. Die Jugendlichen ka-men von einem Lehrgang einer Sportschule bei München.

28. Oktober 2003 in der Türkei:

In der anatolischen Provinz Kayseri stürzt ein Bus über einen Abhang. Neun Menschen werden getötet, 20 verletzt.

27. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der A 93 bei Schwandorf fährt ein Bus mit polnischen Reisegästen auf einen Sattelzug auf, kommt ins Schleudern und bleibt an einer Böschung liegen. Die Businsassen befanden sich auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise zum Papst. Neun Reisende werden teilweise schwer verletzt.

27. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der Bundesstraße 84 fängt zwischen Sünna und Buttlar in Thüringen ein Reisebus mit 19 Fahrgästen vermutlich wegen eines technischen Defekts Feuer. Der Bus brennt komplett aus, verletzt wird niemand.

19. Oktober 2003 in der Türkei:

Auf einer Autobahn bei Istanbul stößt ein Reisebus mit einem Lkw zusammen, der in der falschen Richtung unterwegs war. 17 Menschen sterben, neun werden verletzt.

18. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der Bundesstraße 470 bei Bad Windsheim gerät ein Pkw-Fahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stößt dort frontal mit einem fast vollbesetzten Reisebus zusammen. Die Busgäste waren auf der Rückfahrt von einer Weinreise nach Unterfranken. Der Autofahrer stirbt, 15 Businsassen werden teilweise schwer verletzt.

18. Oktober 2003 in Ungarn:

Auf der Nordseite des Plattensees fährt ein Reisebus auf einen Linienbus auf. 24 ungarische Busreisende werden verletzt.

18. Oktober 2003 in der Türkei:

Auf dem Weg vom Ferienort Kusadasi zum Flughafen gerät ein Bus ins Schleudern und überschlägt sich. Eine deutsche Touristin wird dabei getötet, 13 weitere deutsche Urlauber sowie der Fahrer werden verletzt.

4. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der A 61 in der Nähe von Zotzenheim in Rheinland-Pfalz kommt ein Reisebus von der Fahrbahn ab, rast über einen Acker und einen Hang hinab auf eine andere Straße, wo er schließlich zum Stehen kommt. 24 der Businsassen, größtenteils Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, werden zum Teil schwer verletzt, darunter auch der Fahrer. Sie hatten das Oktoberfest in München besucht und waren um 3.30 Uhr nachts kurz vor ihrem Heimatort Bad Sobernheim.

4. Oktober 2003 in Tschechien:

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe von Sedmihorky in Tschechien wird ein Bus aus dem sächsischen Pirna von einem langsam fahrenden Nahverkehrszug von der Straße gerissen. Von den mehr als 20 Businsassen wird einer getötet, fünf werden schwer verletzt.

27. September 2003 in Deutschland:

Auf der A 14 bei Magdeburg kommt ein deutscher Reisebus von der Fahrbahn ab und prallt auf einen Pkw, der auf dem Standstreifen steht. Zwei Frauen und ein achtjähriges Kind, allesamt Insassen des Pkw, sterben.

15. September 2003 in Deutschland:

In der Nähe von Gütersloh stößt ein Linienbus, in dem 13 Jugendliche und zwei Erwachsene sitzen, frontal mit einem Auto zusammen. Beide Fahrzeuge fangen Feuer. Der Busfahrer stirbt, der Autofahrer wird lebensgefährlich, die Fahrgäste werden leicht verletzt.

13. September 2003 in Deutschland:

Auf der A 4 bei Dresden brennt ein mit 46 Fahrgästen aus Polen besetzter Reisebus. Ein Mann verletzt sich schwer, als er in Panik über ein Geländer springt. Das Feuer brach auf Grund eines technischen Defekts im hinteren Teil des Busses aus. Der Fahrer steuerte den Bus noch auf den nächsten Parkplatz.

31. August 2003 in Deutschland:

Der plötzliche Tod des Fahrers ist die Ursache für den Unfall eines dänischen Reisebusses in der Nähe von Dresden. In einer Kurve zwischen Possendorf und Kreischa kippt der Bus um. Zehn Reisende werden verletzt.

24. August 2003 in Deutschland:

Bei Weißenfels kommt ein Reisebus von der Autobahn ab, stürzt eine Böschung hinunter und kippt um. Die Urlauber waren unterwegs nach Kiel, von wo aus sie eine Ostsee-Kreuzfahrt unternehmen wollten. Vier Frauen im Alter zwischen 17 und 74 Jahren sowie ein 16-Jähriger – alle aus Bayern – kommen ums Leben, 18 weitere Fahrgäste und der Busfahrer werden schwer verletzt.

24. August 2003 in der Türkei:

Bei Amasya prallt ein Bus mit 30 Gästen einer Hochzeitsgesellschaft gegen eine Stützmauer am Straßenrand. Vermutlich haben die Bremsen versagt. 19 Menschen kommen ums Leben, darunter ein Kind, acht Insassen werden verletzt.

24. August 2003 in Frankreich:

In der Nähe von Blois im Loire-Tal kollidiert ein Reisebus, der aus Spanien kommt, mit einem Auto und kommt in einem Straßengraben auf der Seite zum Liegen. Einer der Insassen – größtenteils Portugiesen – stirbt, 27 sind teilweise schwer verletzt.

22. August 2003 in Deutschland:

Bei Dewitz in Mecklenburg-Vorpommern muss ein Reisebus auf der Fahrt zu einem Ausflugsdampfer an die deutsch-polnische Grenze in einer schmalen Kurve einem entgegen kommenden Kleinlaster ausweichen. Er kippt um. 20 Insassen, unter ihnen der Fahrer, werden verletzt.

6. August 2003 in Frankreich:

Nahe Clermont-Ferrand kommt ein deutscher Reisebus ins Schleudern, nachdem er einem entgegen kommenden Fahrzeug ausweichen musste, und rutscht in einen Graben. 23 Touristen aus dem Sauerland werden verletzt.

3. August 2003 in der slowakischen Republik:

In der Nähe von Gelnica setzt sich ein führerloser Reisebus in Bewegung, dessen Fahrer ausgestiegen war, um einen Motorschaden zu beheben. Der Bus stürzt einen Abhang hinunter. Elf Teilnehmer einer Wallfahrt sterben, 25 werden verletzt.

17. Juli 2003 in Deutschland:

17 Verletzte bei drei Busunfällen an einem Tag: Auf der Bundesstraße 7 kommt bei Brilon im Hochsauerland ein Bus nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Fünf Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren werden schwer, der Fahrer, sieben weitere Schüler und zwei Lehrer leicht verletzt. Die Kinder einer Bad Hersfelder Schule waren auf dem Weg in einen Freizeitpark. Bei Wipfeld im Landkreis Schweinfurt muss ein Linienbus einem entgegenkommenden Auto ausweichen, kommt ins Schleudern, landet im einem Graben und kippt um. Ein weiteres Auto prallt in das ausbrechende Heck des Busses. Die Busfahrerin wird schwer, eine Insassin leicht verletzt. Auf der A 6 Nürnberg – Heilbronn fährt ein Auto auf einen Bus auf, der gerade einen Lkw überholt. Die Kölner Reisegesellschaft kommt mit dem Schrecken davon.

2. Juli 2003 in Deutschland:

Bei Backnang in Baden-Württemberg stoßen ein Bus und ein Lkw zusammen. 15 Schüler werden leicht, der Busfahrer schwer verletzt.

30. Juni 2003 in der Schweiz:

Im Kanton Wallis prallt ein Reisebus auf der A 9 bei Evionnaz auf ein mit entsprechenden Warnschildern gesichertes Fahrzeug der Autobahnmeisterei. 20 Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren werden leicht, der Fahrer schwer verletzt. Die jugendlichen Reisegäste waren unterwegs zu einem Pfadfinderlager in der Region Lausanne.

26. Juni 2003 in Tschechien:

Nahe Vlasim in Mittelböhmen stößt ein deutscher Reisebus mit einem tschechischen Pkw zusammen. Die beiden Insassen kommen in ihrem brennenden Auto ums Leben, die Bus-Passagiere bleiben unverletzt. Der Bus aus dem sächsischen Kesselsdorf war auf dem Weg in das slowakische Tatra-Gebirge.

18. Juni 2003 in Deutschland:

Bei Beelitz in Brandenburg prallt an einem Stauende auf der Autobahn ein Lkw auf einen Bus. 35 Businsassen werden verletzt, zehn davon schwer. Der Lkw-Fahrer ist tot.

17. Juni 2003 in Deutschland:

Im thüringischen Sömmerda fährt ein Bus an einer Ampel mit hoher Geschwindigkeit auf einen zweiten Bus auf, der dadurch auf einen Linienbus geschoben wird. Eine Busfahrerin, zwei Leh-rer und 31 Schulkinder werden verletzt, eines davon schwer. Die insgesamt 63 Kinder, zwei Mütter und sechs Lehrer einer Grundschule in Elxleben kamen von einem Ausflug.

7. Juni 2003 in der Türkei:

Bei Erzincan fährt ein türkischer Bus gegen ein Tunnelportal. Es sind keinerlei Bremsspuren vorhanden. 27 Menschen sind tot, darunter auch der Fahrer. Die Behörden vermuten, dass der Fahrer eingeschlafen ist.

7. Juni 2003 in Italien:

Nahe Vicenza prallt ein deutscher Bus mit Reisenden aus Deutschland und Moldawien gegen die Leitplanke eines Tunnels. Der Fahrer gibt an, wegen eines Hustenanfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren zu haben. Sechs Menschen, darunter ein Kind, sterben, 38 werden zum Teil schwer verletzt.

7. Juni 2003 in Ungarn:

In Kerekegyhaza stößt ein Reisebus mit einem österreichischen Jeep zusammen, dessen Fahrer die Vorfahrt missachtet hatte. Vier deutsche Touristen und ein Ungar werden verletzt.

6. Juni 2003 in Deutschland:

Auf einer Autobahn bei Hamburg werden 21 Kinder bei einem Auffahrunfall verletzt, der Fahrer ihres Busses erleidet schwere Verletzungen. Die 47 Fünftklässler waren auf Klassenreise von der Ostsee zurück ins niedersächsische Salzhausen.

2. Juni 2003 in Frankreich:

Auf dem Weg von Agadir nach Paris kommt südlich von Bordeaux ein marokkanischer Doppeldeckerbus von der Straße ab, überschlägt sich mehrmals und stürzt eine Böschung hinunter. Fünf Passagiere sterben, 26 werden schwer, 20 leicht verletzt.

2. Juni 2003 in Spanien:

In der nordspanischen Provinz Huesca kommt ein mit 26 deutschen Jugendlichen besetzter Bus von der Straße ab und stürzt um. Vier Schüler werden verletzt.

19. Mai 2003 in Deutschland:

Bei Preetz in Schleswig-Holstein rutscht ein dänischer Doppeldecker mit Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren auf dem Weg von einem Vergnügungspark bei Lübeck ins heimische Århus von der nassen Fahrbahn einen Abhang hinunter. 20 Fahrgäste werden verletzt.

18. Mai 2003 in Spanien:

Auf der Route Cáceres – Madrid stößt ein spanischer Fernbus mit einem Auto zusammen. Zwei Menschen sterben, 40 werden verletzt.

17. Mai 2003 in Frankreich:

Auf der Autobahn nördlich von Lyon durchbricht ein doppelstöckiger Reisebus aus Deutschland in einer Kurve die Leitplanke und stürzt eine Böschung hinunter. 28 deutsche Urlauber werden getötet, 46 verletzt. Die ermittelnden Behörden schließen nicht aus, dass der Fahrer am Steuer eingeschlafen ist. Fest steht, dass der Bus mit mehr als 110 Stundenkilometern auf regennasser Fahrbahn unterwegs war. Bei späteren Untersuchungen wird ein schlechter technischer Zustand des Fahrzeugs festgestellt.

8. Mai 2003 in Ungarn:

Auf einem unbeschränkten Bahnübergang bei Siófok am Plattensee kommt ein deutscher Reisebus bei einem Rangiermanöver auf den Schienen zum Stehen, wird von einem Schnellzug erfasst, in zwei Teile zerrissen und mitgeschleift. Der Fahrer wollte den Anschluss an die beiden anderen Busse des Unternehmens nicht verlieren. 32 Urlauber und der Fahrer werden in den Tod gerissen.

13. April 2003 in Griechenland:

In der Nähe von Larissa fallen schwere Holzplatten von einem Lastwagen auf einen Bus. 21 Schüler im Alter von 15 Jahren verlieren ihr Leben.

8. März 2003 in Tschechien:

Bei Nazidla in Südböhmen stürzt ein Reisebus einen Abhang hinunter. 19 tschechische Touristen sterben.

10. Januar 2003 in Deutschland:

Ein italienischer Lastwagen kommt auf der schneeglatten Fahrbahn der Inntalautobahn bei

Oberaudorf ins Schleudern, durchbricht die Mittelleitplanke und rammt einen entgegen kommenden, belgischen Bus frontal. Ein folgender Autotransporter kann nicht mehr bremsen und schiebt den Bus von der Fahrbahn. Der Bus kippt um. Der Busfahrer, ein Passagier und der Unfallverursacher, dessen Sattelzug bis zur Unkenntlichkeit zerstört wird, sterben. 45 Passagiere sowie Fahrer und Beifahrer des Autotransporters werden teilweise schwer verletzt. Der Bus war auf dem Weg nach Sölden in Tirol.

Stand: 7. September 2004
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