In Deutschland leben schätzungsweise 800.000 stotternde Menschen, darunter viele im Seniorenalter. Eine typische Strategie von Stotternden: Möglichst wenig sprechen und Sprechsituationen vermeiden. Dies ist nicht der beste Weg und kann unter Umständen Vereinsamung und soziale Isolation zur Folge haben. Experten empfehlen daher zu einem bewussten und akzeptierenden Umgang mit dem eigenen Stottern.
Wie gehen Menschen in der dritten Lebensphase mit ihrer Sprechstörung um? Was empfinden sie bei auftretenden Sprechblockaden? Welche Hilfsangebote können sie in Anspruch nehmen? Und auf welche Weise können sie ihren Umgang mit dem Stottern positiv verändern? Solche und viele andere Aspekte rund ums Thema „Stottern im Alter“ behandelt der vorliegende Film.
Neben betroffenen älteren Stotternden kommen Fachleute wie Therapeuten, Logopäden, Pädagogen und Ehrenamtliche aus der Stotterer-Selbsthilfebewegung zu Wort. Einhellige Meinung aller Beteiligten: Auch älteren Stotternden gelingt es in der Regel nicht, das Stottern komplett abzulegen. Aber der offene Umgang mit Stottern erleichtert es, sozial aktiv zu bleiben und sich zu verwirklichen.
Herausgeber des Films, zu dem auch eine Informationsbroschüre gehört, ist der gemeinnützige Verein Stotterer-Selbsthilfe NRW e.V.. Die Förderung des Projekts durch „Aktion Mensch“ ermöglicht es dem Verein, die erste Auflage des Films kostenlos für Institutionen und Fachleute aus der Seniorenarbeit, dem Gesundheitswesen und der Selbsthilfe zur Verfügung zu stellen.
Zu beziehen ist der Film über:
Stotterer-Selbsthilfe NRW e.V.
c/o Michael Kofort
Dahlweg 64
48153 Münster
michael@kofort.com













