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Gay Games endeten in Köln mit großer Abschlussparty

Viel Lob für Ausrichter, Organisatoren und Sportler

Von Egon Schlesinger
Die siebten Sport- und Kulturspiele namens "Gay Games" der Schwulen und Lesben, sollen eine Breitensportveranstaltung für alle Menschen sein und finden seit 1982 wie die Olympiade, aller vier Jahre statt. Nach Chicago 2006, war nun Köln vom 31. Juli bis 7. August der Austragungsort. Über 10000 nicht nur schwul-lesbische Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt, betreut von mehr als 2300 Freiwilligen Helfern haben sich eine Woche lang in entspannter und freundschaftlicher Atmosphäre, teilweise mit Höchstleistungen, auf den Sportplätzen und Schwimmhallen der Stadt im sportlichen Wettbewerb ungeachtet ihres Alters oder körperlicher Möglichkeiten gemessen, um danach gemeinsam ihre Leistung in den Pubs, Clubs oder auf den zahlreichen, zumeist ausverkauften Kulturveranstaltungen zu feiern
Fotos (C) Andrea Matzker. 

gay gamesgay gamesgay gamesgay gamesDie Idee der Teilnahme an einer großen internationalen Sportveranstaltung, an der jeder, der sich gern bewegt -egal welchen Alters oder körperlicher Leistungsfähigkeit-bei gleichzeitigem Kampf gegen Diskriminierung jeglicher Art, findet auch unter älteren Menschen  immer mehr Anhänger, so war die älteste Teilnehmerin beim Pilatestraining auf dem Dach des Deutschen Olympia- und Sportmuseums 72 Jahre alt. Alter, wie auch sexuelle Orientierung ist und war bei den ursprünglich von Schwulen und Lesben initiierten Gay Games kein Ausschlußkriterium. und so konnten die Gay Games GmbH als Veranstalter unddie Stadt Köln als Ausrichter eine durchweg positive Bilanz der Spiele ziehen. Vertreter der Stadt unterstrichen, dass infolge der friedlichen und entspannten Atmosphäre auch beim kräftigen Feiern kein einziger Polizeieinsatz in Zusammenhang mit den Spielen registriert wurde und die Mitarbeiter der Sportstätten, Hallen-,Schwimm- und Platzwarte waren voll des Lobes über "so disziplinierte und ordentliche Sportler". Der Höhepunkt der Abschlussveranstaltung  am Tanzbrunnen im Rheinpark war, als 10000 Gäste, angeführt von Emy Ritt, Co-Präsidentin der Federation of Gay Games "Viva Colonia" intonierten und sich selbst ein Stück Karneval bescherten und auch damit viel Sympathien bei Kölnern jeden Alters und  Stellung erwarben.


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